Schnipsel-Kino

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17.12.2016

RGA

Im Hutsalon Bollmann gab es bei der offenen Adventstüre einen Auftritt des „Schnipsel-Kinos.“
Von Sabine Naber


Auf Sesseln, Stühlen, aber vor allem auf dem Fußboden saßen die über 30 Gäste, die am Donnerstagabend in Susanne Bollmanns gemütlichem Hutsalon zur offenen Adventstüre rund um die Hindenburgstraße gekommen waren.

Sie erlebten eine ganz bezaubernde Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Zu Gast waren vier Ensemble-Mitglieder des Wuppertaler „Schnipsel-Kinos“. Sie erzählten, zeigten und spielten die Geschichte vom Räuber Zaster, der den Weihnachtsmann geklaut hat. Rita Reineke war die Erzählerin. Heiner Waniek spielte sowohl den lispelnden Räuber Zaster, den in sich ruhenden Weihnachtsmann und auch die Kinder, die auf dem Weihnachtsmarkt nichts vom Räuber kaufen wollten, weil sie sich sicher waren, dass sie die Bücher, die Malkreide, die Autos und die Puppen vom Weihnachtsmann gebracht bekommen. Mit Querflöte, Gitarre und Gesang begleiteten Sophie Kromberg und Jürgen Blaß das Ganze sehr einfühlsam.

Und während die Geschichte so gekonnt erzählt wurde, erschienen Ausschnitten aus den Bildern im Buch auf der Leinwand. Je mehr erzählt wurde, desto mehr Schnipsel waren zu sehen, setzten sich schließlich zu einem Bild zusammen.

Zum Abschluss gab es Punsch und Weihnachtsplätzchen

Mit weißer Mütze, roter Schleife auf dem Kopf und piepsiger Stimme spielte Waniek ein kleines Mädchen, als trauriger Räuber Zaster, der an Weihnachten immer allein ist, trumpfte er zunächst auf, bevor ihm schließlich Tränen über die Wangen rollten, ob seiner Einsamkeit an Weihnachten. Und als souveräner Weihnachtsmann hatte er die Zuhörer ohnehin auf seiner Seite.

Und wenn Rita Reineke erzählte, dass der Räuber in Häuser hineinschaut, in denen Plätzchen gebacken oder die Weihnachtsbäume geschmückt werden, dann erklangen mit Querflöte und Gitarre die Lieder „In der Weihnachtsbäckerei“ und „O Tannenbaum, o Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter“.

Klar, dass es ein Happy end für Weihnachtsmann und Räuber gab und sich die beiden fürs nächste Jahr wieder zur Zusammenarbeit verabredeten.

„Total schön und sehr nett gemacht. Richtig was zum Schmunzeln“, sagte Theo Huypen, der in der Nachbarschaft wohnt und der Aufführung im Stehen beiwohnte. Er habe wohl gewusst, dass es so ein Schnipsel-Kino gibt, es aber noch nie gesehen. „Es ist eine so schöne Atmosphäre in diesem kleinen Geschäft hier. Und dass sich auch die Erwachsenen klaglos auf den Boden setzen, das ist doch gemütlich und spricht für den Erfolg des Schnipsel-Kinos“ war er überzeugt.

Im Anschluss lud Susanne Bollmann ihre Gäste in ihrem durch Kerzen stimmungsvoll beleuchteten Geschäft zu alkoholfreiem Punsch und Weihnachtsplätzchen ein.



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